Fussballverein Ettlingenweier

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- Aktuelle Vereinsnachrichten -

+++ Mittwoch, den 01.07.2020 +++

Nachgefragt bei Denis Bogesch

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In unserer neuen Kategorie „nachgefragt bei…“ interviewen wir Spieler, Trainer, Fans oder Freunde des FVE und stellen ihnen einige Fragen. Die Interviews verlaufen selbstverständlich kontaktlos via Mail und sozialer Medien.

Denis ist seit 2009 im Verein und erlebte beide Aufstiege als Stammspieler mit. Im letzten Sommer entschied er sich der ersten Mannschaft als Spieler aufzuhören und die 2. Mannschaft als Spielertrainer zu übernehmen. Diese Aufgabe bereitet ihm bisher viel Spaß und das sportliche Abschneiden war bisher auch sehr ordentlich.

 

FVE: Hallo Denis, normalerweise verbringen wir die Wochenenden mit viel Fußball und sind vor allem auch häufig beim FVE auf dem Sportplatz. Wie verbringst du aktuell deine Wochenenden?

Denis: Aktuell verbringe ich viel Zeit mit meiner Familie, insbesondere mit meinen Kindern. Da sie in dieser Zeit noch nicht in den Kindergarten gehen dürfen, unternehmen wir viel mit ihnen. Fahren viel Fahrrad, gehen spazieren und machen viele Ausflüge, damit die Kids bei Laune gehalten werden.

 

FVE: Aktuell kann ja kein regelmäßiges Mannschaftstraining stattfinden. Wie hältst dich daher aktuell fit?

Denis: Ich fahre Fahrrad und renne viel den Kindern hinter her :-) ich muss gestehen, für Sport fehlt mir im Moment die Zeit und ehrlich gesagt auch die Lust. Aber langweilig wird mir nie.

 

FVE: Du bist seit dieser Saison als Trainer verantwortlich für die 2. Mannschaft. Wie schwer bzw. leicht fiel dir der Sprung das Spielerdasein zu beenden und als Spielertrainer die volle Verantwortung für eine Mannschaft zu übernehmen?

Denis: Ehrlich gesagt fiel mir die Entscheidung, in der 1. Mannschaft aufzuhören, sehr schwer. Ich war seit 11 Jahren in der 1. Mannschaft unterwegs und habe alles miterlebt - das war die geilste Zeit meines Lebens. Umso mehr ich dann aber drüber nachgedacht habe, dass ich immer noch im geilsten Verein der Welt weitermachen werde, ist mir die Entscheidung leichter gefallen. In diesem Verein die Verantwortung für eine Mannschaft zu übernehmen, macht mich sehr stolz, immerhin ist es eine A-Klassen Mannschaft. Des Weiteren bin ich dem Verein sehr dankbar, dass sie mir diese wichtige Aufgabe ohne Bedenken zugetraut haben, dafür danke.

 

FVE: In den letzten Wochen wurde viel gemutmaßt wie es mit der aktuellen Saison im Amateurfußball weitergeht bzw. weitergehen soll, viele Möglichkeiten stehen im Raum, jetzt wurde sogar eine Lösung ausgesprochen, die auf einem Verbandstag endgültig entschieden werden, aber was wäre für dich die logischste Option?

Denis: Die für ,,mich logischste Entscheidung ist, dass der Erste aufsteigt und es keine Absteiger gibt. Aber ich wollte es nicht entscheiden, das ist eine schwierige Entscheidung.

 

FVE: Als Trainer steht für dich sicher auch die Planung für die kommende Saison auf deiner To-Do-Liste, wie schwer ist es Spielergespräche mit potenziellen Neuzugängen oder aktuellen Spielern des Kaders zu führen, ohne zu wie und wann es weitergehen wird?

Denis: Spielergespräche mit dem aktuellen Kader konnte ich auf Grund der aktuellen Situation nicht führen. Ich habe daher jeden einzelnen angeschrieben und von jedem eine Zusage für die nächste Runde bekommen. Dank der Mithilfe von Marius Rieger haben wir die letzte Zeit mehrere Gespräche geführt, was bis her zu drei Neuzugängen geführt hat. Die anderen sind auch sehr gut verlaufen, stehen aber noch aus. Ich bin guter Dinge, dass wir nächste Runde einen noch größeren Kader präsentieren können. Allerdings müssen wir erst mal abwarten, wie und wann es weitergeht.

 

FVE: Abschließend die wichtigste Frage: Was vermisst du aktuell am meisten beim bzw. am FVE?

Denis: Alle vom FVE. Das in der Kabine sitzen, Bier trinken und dummes Zeug reden. Einfach mal wieder alle vom Verein zu sehen, denn alle Spieler, die sich in der Kabine bei uns aufhalten, sind geile Typen. Ich habe alle lieb.

 

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+++ Sonntag, den 28.06.2020 +++

Nachgefragt bei Max Frisch

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In unserer neuen Kategorie „nachgefragt bei…“ interviewen wir Spieler, Trainer, Fans oder Freunde des FVE und stellen ihnen einige Fragen. Die Interviews verlaufen selbstverständlich kontaktlos via Mail und sozialer Medien.

Max ist seit 2015 beim FVE. Er gehörte von Anfang an zum Stammpersonal und ist in den letzten Jahren zum Leistungsträger geworden. Durch seine langjährige fußballerische Tätigkeit beim FVE hat auch er in vielen Stunden Kameradschaft erlebt und war auf Ausflügen und Festen immer stets am regen beteiligt.

 

FVE: Hallo Max, normalerweise verbringen wir die Wochenenden mit viel Fußball und sind vor allem auch häufig beim FVE auf dem Sportplatz. Wie verbringst du aktuell deine Wochenenden?

Max: Aktuell nutze ich einen Großteil der gewonnenen Freizeit für mein berufsbegleitendes Masterstudium. Zusätzlich genieße ich die Zeit mit meiner Frau, sowie unseren Familien und Freunden.

 

FVE: Aktuell kann ja kein regelmäßiges Mannschaftstraining stattfinden. Wie hältst dich daher aktuell fit?

Max: Wir haben uns zu Hause ein kleines Fitnessstudio aufgebaut, in dem nahezu täglich ein wenig trainiert wird. Ab und an quäle ich mich auch mit unserem 10er, damit wir nach der Corona-Pause eine gute Figur im FVE-Trikot machen.

 

FVE: Du bist seit 2015 im Verein und damit in deiner 5. Saison. Was hat sich in deinen Augen in den letzten Jahren am meisten verändert innerhalb der Mannschaft bzw. Mannschaften oder gibt es vielleicht auch kaum Veränderungen?

Max: Zu Beginn meiner Zeit beim FVE waren die Mannschaften durch den regelmäßigen gemeinsamen Trainingsbetrieb noch enger miteinander verbunden. Mit den häufig variierenden Trainings- und Spielorten ist das im Laufe der Jahre schwieriger geworden. Dennoch ist der Zusammenhalt vor allem außerhalb des Platzes weiterhin sehr groß. Dies ist meiner Meinung nach auch der Grund dafür, dass wir einen so großen Stamm an Spielern haben, die bereits seit Jahren für den FVE aktiv sind.

 

FVE: In den letzten Wochen wurde viel gemutmaßt wie es mit der aktuellen Saison im Amateurfußball weitergeht bzw. weitergehen soll, viele Möglichkeiten stehen im Raum, jetzt wurde sogar eine Lösung ausgesprochen, die auf einem Verbandstag endgültig entschieden werden, aber was wäre für dich die logischste Option?

Max: Ich denke es gibt keine Lösung, die für alle Mannschaften befriedigend sein wird. Da der FVE in der aktuellen Saison von Auf- und Abstiegsregelungen relativ unbetroffen sein wird, stehe ich dem Ganzen entspannt entgegen und freue mich, wenn es hoffentlich bald wieder weitergehen kann.

 

FVE: Nun hat die Bundesliga wieder begonnen, wie gefällt dir das Konzept der Geisterspiele? Schaust du sie an oder sagst du, das hat nichts mit normalem Bundesligafußball zu tun?

Max: Trotz meiner Fußball-Begeisterung sehe ich den Start der Bundesliga eher skeptisch, da es meiner Meinung nach durchaus wichtigere Dinge im Leben gibt und einige Bereiche mit deutlich stärkeren Einschränkungen zu kämpfen haben. Unabhängig davon verfolge ich die Geisterspiele und finde es sehr interessant, durch die ausbleibenden Fangesänge auch die Kommunikation auf dem Spielfeld mitzubekommen.

 

FVE: Abschließend die wichtigste Frage: Was vermisst du aktuell am meisten beim bzw. am FVE?

Max: Wie auch meine Teamkollegen vermisse ich aktuell die gemeinsamen Momente, die wir sowohl auf als auch neben dem Spielfeld erleben dürfen. Auch hinsichtlich der aktuellen Wetterlage und der sicherlich gut bespielbaren Plätze, sehne ich mich am Wochenende nach einem offiziellen Fußballspiel.

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+++ Samstag, den 27.06.2020 +++

Aufstiegsglückwünsche

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Nachdem der Verbandstag am vergangenen Samstag den Abbruch der aktuellen Saison beschlossen hat, herrscht nun Klarheit in diesen ungewohnten Zeiten. Somit stehen auch die Aufsteiger fest.

Auch wenn die großen Meisterschaftsfeiern nicht stattfinden können, gratulieren wir allen herzlich zur Meisterschaft.

Glückwünsche gehen an den SV Langensteinbach zum Aufstieg in die Verbandsliga. Mit 7 Punkten Vorsprung deutete sich dieser bereits an.

Auch dem Aufsteiger der A2-Klasse der SpVgg Söllingen wünschen wir viel Erfolg in der Kreisliga und gratulieren zum Aufstieg.

Herzliche Glückwünsche senden wir an die 2. Mannschaft der SG Stupferich, die sich mit deutlichem Vorsprung die Meisterschaft in der B3-Staffel sichert.

Bei den Damen feiern die Frauen des ATSV Mutschelbach die Meisterschaft und steigen somit in die Verbandsliga auf.

 

Wir wünschen allen Mannschaften viel Erfolg für die neue Runde, auch wenn niemand sagen kann, wann oder wie diese starten wird.

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+++ Sonntag, den 21.06.2020 +++

Außerordentlicher Verbandstag beschließt Saisonbeendigung

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PRESSEMITTEILUNG DES BADISCHEN FUSSBALLVERBANDES E.V. Nr. 45/2020 vom 20. Juni 2020 Karlsruhe.

Die Delegierten haben entschieden: Das höchste Gremium des Badischen Fußballverbandes – der Verbandstag – hat sich mit 94 Prozent für die Beendigung der Saison 2019/20 ausgesprochen. 75 Prozent der Delegierten schlossen sich dem Vorschlag des Verbandsvorstandes zur Wertung der Saison an.

Um 14 Uhr eröffnete bfv-Präsident Ronny Zimmermann die Hauptversammlung, die erstmals virtuell durchgeführt wurde. Die Delegierten verfolgten den Livestream von zu Hause aus auf ihren Computern, Aussprache und Abstimmung erfolgten über ein Online-Tool Eine Authentifizierung per persönlichem Wahlberechtigungscode stellte sicher, dass die Delegierten nur persönlich, jedoch 100% anonym abstimmen konnten.

Der Verbandstag begann mit den für eine Mitgliederversammlung üblichen Formalitäten, auf Grund der virtuellen Durchführung kamen noch weitere hinzu. So musste beispielsweise für den Fall eines Technikausfalls ein Ersatztermin benannt werden. 194 Delegierte nahmen Ihr Recht auf die Teilnahme wahr. Sie stammen aus den Fußballvereinen im bfv, den Kreisvorstandschaften sowie dem Verbandsvorstand.

Bei dem Tagesordnungspunkt „Berichte zu den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie“ zeigte bfv-Präsident Ronny Zimmermann zunächst die unvorstellbare Dynamik auf, mit der die Verantwortlichen und Mitarbeiter*innen des Badischen Fußballverbandes mit den neun Fußballkreisen konfrontiert war, und unter welchem Hochdruck alle auf den heutigen Verbandstag hingearbeitet haben. „Um es kurz zu machen: es war ein unglaublich intensiver Weg. Wenn der heutige Tag vorüber ist, haben wir das Fundament für die weiteren Schritte gelegt und können den Blick nach vorne richten.

Auf die finanziellen Auswirkungen ging in der Folge Vizepräsident Finanzen, Torsten Dollinger, ein. Selbst im besten Falle, also bei einer Wiederaufnahme des Spielbetriebs im September sowie der stetigen Wiederaufnahme des Betriebs in der Sportschule, sei der Badische Fußballverband mit einem Defizit von über 600.000 Euro konfrontiert. Bei Verzögerung oder gar einer zweiten Welle der Covid-19-Pandemie würde sich das Ergebnis weiter verschlechtern. Für die Vereine hatte er eine gute Nachricht zu vermelden: die Landesregierung Baden-Württemberg hat in dieser Woche einen Rettungsschirm für den Sport in Höhe von rund 12 Mio. Euro beschlossen.

Vizepräsident Rüdiger Heiß fasste anschließend die wichtigsten Fakten zum „Herzstück und der Basis unserer Fußballvereine“, dem Spielbetrieb zusammen, seit dieser am 13. März eingestellt werden musste. Er verdeutlichte die Schwierigkeit bei der Aufgabe, im Sinne aller bfv-Vereine Lösungen zu finden für eine Situation, mit der keiner rechnen konnte. Der Prozess mündete in zwei Vorschlägen durch den Verbandsvortand: Beendigung und Wertung der Saison zum 30.06.2020 ohne weitere Spiele oder die Fortführung der Saison über den 30.06.2020 hinaus. Der Empfehlung zu ersterem schlossen sich in einer Umfrage unter allen bfv-Vereinen gut 90 Prozent an. Angesichts der Folgen, die sich aus der Entscheidung für den Spielbetrieb ergeben, appellierte Heiß an die Delegierten, nicht „nur in der Gegenwart zu denken“, sondern die Auswirkungen auf die kommenden Spielzeiten im Blick zu haben.

Und dann war es soweit. Prof. Dr. Andreas Pitz, Vorsitzender des Verbandsgerichts, ging zum Tagesordnungspunkt 6 „Erledigung von Anträgen“ über. Nachdem die Delegierten die Anträge 1 Dinglichkeit (99 %) und Antrag 2 Haftungsbeschränkung (98 %) abgewinkt hatten, kam der entscheidende Antrag 3 zum Spielbetrieb.

Dabei sprachen sich 94 Prozent der Delegierten für die Beendigung der Saison aus. Der Wertung des Tabellenstandes zum Zeitpunkt des Abbruchs, der Ermittlung der Meister und direkten Aufsteiger per Quotienten-Regelung (Spiele durch Punkte) sowie dem Verzicht auf Absteiger stimmten ebenfalls 94 Prozent der Delegierten zu. Der Abänderungsantrag des FC Bammental und weiterer Vereine mit dem Vorschlag, alle Mannschaften auf Relegationsplätzen sowie alle Teilnehmer der Aufstiegsrunden ebenfalls aufsteigen zu lassen, fand mit 23 Prozent Ja- Stimmen zu 63 Prozent Nein-Stimmen bei 14 Prozent Enthaltungen keine Zustimmung bei den Delegierten. Dem Antrag des Verbandsvorstandes einen Aufsteiger aus Aufstiegsrunden per Quotient zu ermitteln sowie Relegationsteilnehmern kein Aufstiegsrecht einzuräumen, schlossen sich hingegen 75 Prozent der Delegierten an. Grundsätzlich gelten diese Regelungen für die bfv-Spielklassen der Herren, Frauen und Jugend. 90 Prozent der Delegierten ermächtigten den Verbandsvorstand zudem, für die Jugend gegebenenfalls notwendige Sonderregelungen zu treffen.

Auch die beantragte Regelung der Pokalwettbewerbe beschlossen die Delegierten mit 85 Prozent. Diese sieht im Groben vor, den bfv-Rothaus-Pokal, den Sportlines-Pokal der Frauen und den A-Junioren-Verbandspokal 2019/20 sportlich zu Ende zu führen. Sollte eine sportliche Beendigung der Wettbewerbe bis zum Meldetermin für den DFB-Pokal nicht möglich sein, wird der Verbandsvorstand beauftragt, einen Teilnehmer zu benennen. Die Verbandspokalwettbewerbe der B- und C-Junioren sowie der B- und C-Juniorinnen werden nicht fortgeführt und keine Sieger ermittelt. Die bfv-Rothaus-Kreispokale sowie Junioren-Kreispokalwettbewerbe sollen grundsätzlich ebenfalls sportlich beendet werden.

Weiterhin hat der Verbandstag bei Antrag 4 mit einer Abstimmungsmehrheit von 90 Prozent den Verbandsvorstand dazu ermächtigt, auch ohne erneuten Verbandstagsbeschluss über den weiteren Umgang mit der kommenden Spielzeit 2020/21 zu entscheiden. Diese Entscheidung wird sich insbesondere an den aktuellen gesundheitlichen und spieltechnischen Rahmenbedingungen orientieren und muss gegebenenfalls kurzfristig getroffen werden.

Zum Abschluss genehmigte die Mehrheit der Delegierten (96 %) die vom Verbandsvorstand bereits beschlossene Änderung des § 17 Spielordnung in Bezug auf die „6-Monats-Frist“ beim Vereinswechsel: Diese Frist ist seit der Aussetzung des Spielbetriebs am 12.03.2020 gehemmt und wird erst mit dessen Wiederaufnahme erneut in Gang gesetzt.

Im letzten Tagesordnungspunkt der Veranstaltung „Verschiedenes“ appellierte Zimmermann noch an die Vereine, die in der Krise viel zitierten Werte wie Solidarität, Zusammenhalt, Empathie und Verständnis auch weiterhin mit Leben zu füllen: „Unser Fußball soll Spaß machen, soll Freude bereiten, und zwar jedem!“ Um 16.20 Uhr beendete Zimmermann den außerordentlichen Verbandstag.

„Zunächst bin ich erleichtert, dass alles gut funktioniert hat und damit die wochenlangen, aufwändigen Vorbereitungen mit einem reibungslosen Ablauf belohnt wurden“, betonte Zimmermann anschließend. „Froh bin ich, dass die Vereine und wir nach den heutigen, wegweisenden Beschlüssen nun das größtmögliche Maß an Planungssicherheit für die Saison 2020/21 haben und die Weichen stellen können.“ Die Delegierten hätten eine weitsichtige und rechtssichere Entscheidung getroffen, die auch einer nachträglichen Überprüfung standhalten würde. „Nun richten wir den Blick nach vorne. Ich kann versichern, dass wir alles uns mögliche daran setzen, dass es so schnell wie nur möglich weitergehen kann. Wir wollen alle Fußball spielen!“

 

Gemeinsamer Weg in Baden-Württemberg

Auch in den Nachbarverbänden Südbaden und Württemberg fanden heute außerordentliche Verbandstage statt. Beide Verbände werden nach dem Beschluss der Verbandstage ebenfalls die Saison 2019/20 zum 30.06.2020 beenden.

„Es ist ein großer Erfolg für den Fußball in Baden-Württemberg, dass wir nun im Grundsatz einheitliche Regelungen erzielen konnten“, freute sich Heiß, insbesondere mit dem Blick auf die gemeinsame Spielklasse. Nach den Beschlüssen der drei Verbände werden auch die Vereine der Oberligen in Baden-Württemberg die Spielzeit 2019/20 zum 30.06.2020 beenden. Diesen Beschluss, der für die Herren, die Frauen und den Jugendbereich gilt, hat die Gesellschafterversammlung bereits im Vorfeld unter der Maßgabe getroffen, dass die Verbandstage eine entsprechende Entscheidung treffen.

Ka, 20.06.2020

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+++ Sonntag, den 14.06.2020 +++

Glückwünsche zur Hochzeit

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Der FVE und insbesondere die 3. Mannschaft wünschen ihrem Spieler Michael Nolde und seiner Frau Lisa nur das Allerbeste zu ihrer standesamtlichen Hochzeit am letzten Wochenende und alles Gute für den weiteren, gemeinsamen Lebensweg. Aufgrund der aktuellen Situation kann die kirchliche Hochzeit leider erst im nächsten Jahr stattfinden. Dann kann die Feier hoffentlich so stattfinden wie ihr das möchtet und wir werden die Nähe und das Miteinander noch mehr zu schätzen wissen.

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+++ Sonntag, den 07.06.2020 +++

Nachgefragt bei Michael Götz

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In unserer neuen Kategorie „nachgefragt bei…“ interviewen wir Spieler, Trainer, Fans oder Freunde des FVE und stellen ihnen einige Fragen. Die Interviews verlaufen selbstverständlich kontaktlos via Mail und sozialer Medien.

Michael ist seit seiner Kindheit beim FVE und ein richtiges Urgestein. Seit 4 Jahren ist er nun auch Trainer der 3. Mannschaft und konnte hier den größten Erfolg, den Aufstieg in die B-Klasse feiern. Zusätzlich zur Trainertätigkeit ist Michael auch Verwaltungsmitglied und im Orgateam der Festivitäten des FVE.

 

FVE: Hallo Micha, normalerweise verbringen wir die Wochenenden mit viel Fußball und sind vor allem auch häufig beim FVE auf dem Sportplatz. Wie verbringst du aktuell deine Wochenenden?

Micha: Im Moment verbringe ich sehr viel Zeit mit meiner Familie oder setze mich aufs Rad um wenigstens etwas Bewegung zu haben. So Sachen wie sonntags gemeinsam essen oder grillen ist ja sonst eigentlich nicht möglich. Auch gemeinsame Spaziergänge mit dem Hund gibt es sonst nicht so oft. Mittlerweile bin ich aber schon froh das endlich wieder in der Bundesliga der Ball rollt und etwas Ablenkung da ist.

 

FVE: Aktuell findet ja kein regelmäßiges Mannschaftstraining statt, darunter fällt auch das freitägige 3.Mannschaftstraining. Erhältst du oft Anfragen deiner Spieler, wann und wie es weitergeht?

Micha: Natürlich werde ich gefragt wann es weitergeht. Da habe ich mich aber mit Andy Liebig auch besprochen, dass wir den Juni noch abwarten mit dem Training, da es ja eh erst frühestens am 1.9. weitergehen kann (wenn überhaupt).

 

FVE: Nun hat die Bundesliga wieder begonnen, wie gefällt dir das Konzept der Geisterspiele? Schaust du sie an oder sagst du, das hat nichts mit normalem Bundesligafußball zu tun?

Micha: Persönlich habe ich mich darüber gefreut endlich wieder etwas Ablenkung vom normalen Alltag. Das erste Einzelspiel war dann Union gegen Bayern das war schon sehr ungewohnt aber mit der Tonoption Sky-Stadion (im Hintergrund sind hier Fangesänge und Stadionatmosphäre zu hören Anm. d. Red.) ging es. Konferenz, das ich sonst eigentlich nie schaue, finde ich im Moment interessanter, aber man gewöhnt sich dran. Trotzdem ist es seltsam, wenn man in ein leeres Stadion schaut und nur ein paar Menschen mit Masken sieht.

 

FVE: In den letzten Wochen wurde viel gemutmaßt wie es mit der aktuellen Saison im Amateurfußball weitergeht bzw. weitergehen soll, viele Möglichkeiten stehen im Raum, jetzt wurde sogar eine Lösung ausgesprochen, die auf einem Verbandstag endgültig entschieden werden, aber was wäre für dich die logischste Option?

Micha: Das ist sehr schwierig zu sagen, was da die richtige Lösung ist. Zuerst müsste man wissen, ab wann denn ein gemeinsames Training wieder möglich ist. Ob man die Saison abschließt oder eine neue spielt kann ja erst entschieden werden, wenn ein geregelter Spielbetrieb erlaubt ist. Persönlich fände ich es halt wichtig, dass die Mannschaften die in ihren Klassen auf Platz 1 nach der Vorrunde stehen aufsteigen dürfen, falls abgebrochen wird. Ansonsten richte ich mich nach der Entscheidung des Verbands.

 

FVE: Versetzen wir uns einmal in die Lage, dass der ganze Spuk der Coronakrise morgen ein Ende hat: wie würdest du den ersten Tag danach verbringen?

Micha: Zuerst mal hoffe ich, dass der Spuk bald ein Ende hat. Dann natürlich halte ich es wie Andy Liebig: sofortiges Sondertraining mit der Dritten (am besten freitags) und danach gemütlich ein paar Bierchen in der Kabine. Samstags haben ja fast alle frei, falls es länger geht... außerdem habe ich mir alle Geburtstage notiert, zwecks Bierversorgung.

 

FVE: Abschließend die wichtigste Frage: Was vermisst du aktuell am meisten beim bzw. am FVE?

Micha: Ich bin ja schon von klein auf beim FVE und kann daher wohl sagen das ich alle der FVE-Familie vermisse. Freue mich auf den Tag, wenn ich wieder ein Fußballspiel der Ersten oder Zweiten mit einem schönen Pils in der Hand anschauen kann auf unserem Sportplatz. Am meisten aber natürlich das zusammen sein mit meinen Jungs von der Dritten - das ist schon ein verrückter Haufen. Aber auch das gemütliche Zusammensitzen in der Kabine oder im Clubhaus mit allen anderen fehlt schon sehr.

 

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+++ Freitag, den 05.06.2020 +++

Nachgefragt bei Moritz Reichenbacher

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In unserer neuen Kategorie „nachgefragt bei…“ interviewen wir Spieler, Trainer, Fans oder Freunde des FVE und stellen ihnen einige Fragen. Die Interviews verlaufen selbstverständlich kontaktlos via Mail und sozialer Medien.

Moritz ist seit 2018 beim FVE. Der FVE ist für ihn die erste Station im Seniorenfußball, nachdem er seine Jugend in Berghausen verbrachte. Seine familiären Wurzeln väterlicherseits stammen aus Ettlingenweier und somit war es für Moritz auch eine Herzensangelegenheit beim FVE zu spielen. Im Sommer kam dann auch noch sein Bruder Yannik zum FVE und seitdem treiben die Gebrüder Reichenbacher ihr Unwesen in Ettlingenweier.

 

FVE: Hallo Moritz, normalerweise verbringen wir die Wochenenden mit viel Fußball und sind vor allem auch häufig beim FVE auf dem Sportplatz. Wie verbringst du aktuell deine Wochenenden?

Moritz: Meine Wochenenden sind ruhig und entspannt. Unter der Woche bin ich viel mit Onlinevorlesungen beschäftigt, sodass ich am Wochenende gerne auch mal „nichts“ tue.

 

FVE: Aktuell kann ja kein regelmäßiges Mannschaftstraining stattfinden. Wie hältst dich daher aktuell fit?

Moritz: Die Situation verringert natürlich die Optionen, daher fahre ich viel Fahrrad oder halte mich durch kleine Workouts fit. Ich habe mir mit meinem Bruder ein Fußballtennisnetz für Zuhause bestellt, welches wir auch nutzen um wenigstens einigermaßen mit dem Ball in Berührung zu kommen.

 

FVE: Du gehörst zur „jungen Garde“ des FVE und hast vor 2 Jahren noch in der Jugend gespielt. Was ist für dich der größte Unterschied zwischen Junioren- und Seniorenfußball?

Moritz: Es gibt schon sehr viele Unterschiede. Der Seniorenfußball ist viel schneller und körperbetonter. Als A-Jugend Spieler muss man sich daher erst an die robuste Spielweiße gewöhnen, welche mir im Training aber von dem ein oder anderen direkt mitgegeben wurde. Der größte Unterschied ist die Taktik. In der Jugend kommt es viel auf die individuelle Klasse eines Spielers an. Diese entscheiden dann auch meistens die Partie. Im Seniorenbereich ist Taktik ein wichtiger Bestandteil, um ein Spiel gewinnen zu können.

 

FVE: In den letzten Wochen wurde viel gemutmaßt wie es mit der aktuellen Saison im Amateurfußball weitergeht bzw. weitergehen soll, viele Möglichkeiten stehen im Raum, jetzt wurde sogar eine Lösung ausgesprochen, die auf einem Verbandstag endgültig entschieden werden, aber was wäre für dich die logischste Option?

Moritz: Der Verband hat schon mal einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Ich finde es macht keinen Sinn die laufende Saison weiter zu spielen. Das Konzept des Punktequotienten und keine Absteiger ist für mich die sinnvollste Lösung. Aber ich würde mit der Hinrundentabelle abschließen, weil es für mich die fairste Lösung für alle wäre. Dadurch spielen nämlich Platzverhältnisse, Wetter oder Rückrundenspiele keine Rolle.

 

FVE: Nun hat die Bundesliga wieder begonnen, wie gefällt dir das Konzept der Geisterspiele? Schaust du sie an oder sagst du, das hat nichts mit normalem Bundesligafußball zu tun?

Moritz: Mich freut es sehr, dass ich wieder Bundesliga schauen kann. Natürlich ist es komisch und bei weitem nicht das gleiche ohne Fans auf den Rängen, aber es gibt uns wieder ein Stück Normalität und Hoffnung zurück, dass auch wir wieder bald zusammen auf dem Platz stehen können.

 

FVE: Abschließend die wichtigste Frage: Was vermisst du aktuell am meisten beim bzw. am FVE?

Moritz: FVE ist für mich Familie. Daher vermisse ich viele Sachen. Vom Zusammensitzen in der Kabine, Kabinenfeste und Ausflüge welche dieses Jahr leider auch nicht stattfinden können. Am meisten sind es aber tatsächlich die sozialen Kontakte mit meinen Mitspielern welche ich mir nur zu gerne zurückwünschen würde. Mobbet hat es zuletzt sehr gut auf den Punkt gebracht, dass zum FVE zu gehen sich anfühlt als würde man nach Hause kommen und da kann ich mich nur anschließen.

 

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+++ Sonntag, den 31.05.2020 +++

Nachgefragt bei Simon Revfi

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In unserer neuen Kategorie „nachgefragt bei…“ interviewen wir Spieler, Trainer, Fans oder Freunde des FVE und stellen ihnen einige Fragen. Die Interviews verlaufen selbstverständlich kontaktlos via Mail und sozialer Medien.

Simon „Simme“ Revfi ist eine Weiermer Bub. In der Jugend zog es ihn nach Malsch. Dort sammelte er auch Erfahrung und Erfolge im Seniorenbereich. Nach einem kurzen Abstecher nach Nöttingen ist er nun seit 2009 wieder beim FVE. Hier prägt er seit seiner Rückkehr die erfolgreichste Zeit der Vereinshistorie wie kaum ein anderer. Lange Jahre als Führungsspieler auf dem Platz und seit Sommer 2018 zusätzlich als spielender Co-Trainer. Simme ist das Gesicht des letzten Jahrzehnts der ersten Mannschaft.

 

FVE: Hallo Simme, normalerweise verbringen wir die Wochenenden mit viel Fußball und sind vor allem auch häufig beim FVE auf dem Sportplatz. Wie verbringst du aktuell deine Wochenenden?

Simme: Tatsächlich verbringen wir in der Regel ja mindestens einen ganzen Tag am Wochenende beim FVE, da fiel die Umstellung von jetzt auf nachher darauf verzichten zu müssen anfangs gar nicht so leicht. Da meine Freundin und ich jedoch seit November einen kleinen wundervollen Sohn daheim haben, der genauso wie der Herr Papa keine Sekunde ruhig sitzen kann, vergehen die Wochenenden wie im Flug. Ansonsten machen wir das Beste daraus, gehen viel spazieren und versuchen die sozialen Kontakte so gut es geht aufrecht zu erhalten, in der Hoffnung, dass sich irgendwann wieder Normalität einstellt.

 

FVE: Aktuell kann ja kein regelmäßiges Mannschaftstraining stattfinden. Wie hältst dich daher aktuell fit?

Simme: Meine Trainerkollegen werden das nicht gerne hören, aber die ehrliche Antwort ist, dass ich tatsächlich recht wenig mache. Ich hab ein paar Mal Tennis gespielt und ansonsten beschränken sich meine sportlichen Aktivitäten aktuell auf „Ständigem-Kind-Rumtragen“, was für meinen Bizeps (der eh kaum vorhanden ist) zwar gut ist, für meine Kondition und körperliche Fitness aber leider keinen Mehrwert bringt.

 

FVE: Als Teil des Trainerteams der 1. Mannschaft bist du natürlich auch mit dem Thema Mannschaftstraining beschäftigt. Durch die Lockerungen der Regierung, wären vereinzelte Trainingseinheiten in kleinen Gruppen und mit großem Abstand möglich. Wie ist hier der aktuelle Stand beim FVE? Wird es in naher Zukunft wieder Trainingseinheiten bei uns auf dem Sportplatz geben?

Simme: Dieses Thema diskutieren wir aktuell gefühlt täglich. Es gibt hierbei viele Gründe, die für eine Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs sprechen, aber auch genügend, die dagegensprechen. Wir haben vor (und das haben wir der Mannschaft auch intern so schon kommuniziert), dass wir freiwillige Trainingseinheiten anbieten werden. Wie und in welchem Umfang das dann tatsächlich stattfinden kann und vor allem sinnvoll ist, wird sich in naher Zukunft zeigen. Prio eins dabei ist und bleibt jedoch, vernünftig und vor allem verantwortungsbewusst mit der Situation umzugehen. Wir wollen und werden niemanden auch nur ansatzweise einem Risiko aussetzen und solang dies nicht zu 100% gewährleitet ist, werden wir auch nicht vorschnell handeln.

 

FVE: In den letzten Wochen wurde viel gemutmaßt wie es mit der aktuellen Saison im Amateurfußball weitergeht bzw. weitergehen soll, viele Möglichkeiten stehen im Raum, jetzt wurde sogar eine Lösung ausgesprochen, die auf einem Verbandstag endgültig entschieden werden, aber was wäre für dich die logischste Option?

Simme: Diese Diskussion ist für mich schon lange hinfällig, wir haben da sowieso kein Mitspracherecht und müssen wie immer akzeptieren, was entschieden wird. Diese Entscheidung zu treffen ist jedoch auch eine Aufgabe, die ich selbst nicht erfüllen wollen müsste. Egal wie diese letztendlich aussieht, man macht sich irgendwo Feinde und „die richtige“ Entscheidung kann es in so einer Situation auch nicht geben. Aus diesem Grund appellier ich an jeden, es so hinzunehmen, wie es letztendlich passieren wird und Verständnis zu zeigen. Wenn uns diese Situation eins gelehrt hat, dann wohl wie unwichtig der Fußball ist, wenn es um Menschenleben geht.

 

FVE: Viele Feste fallen der Corona-Krise zum Opfer und damit auch eine wichtige Einnahmequelle für viele Vereine in ganz Deutschland. Natürlich gehören hier auch Sportvereine und Fußballvereine dazu. Denkst du der Amateursport und das damit verbundene Vereinsleben wird sich durch die Corona-Krise aufgrund der finanziellen Einbußen verändern?

Simme: Das ist ein Thema, das mich – spätestens - nach den ganzen Spielergesprächen, die wir in letzter Zeit mit externen Spielern geführt haben, unglaublich auf die Palme bringt. Wenn man feststellen muss, dass es 99% der Spieler heutzutage ausschließlich darum geht, wo man einen Euro mehr verdienen kann und so Werte wie Freundschaft, Zusammenhalt und Mannschaftsgefüge nichts mehr zählt, verliert man leider den Glauben an den Amateursport. Zur Erinnerung: wir spielen Landesliga, das ist gefühlt die 100. Liga in Deutschland und die Spieler denken alle Sie seien Weltstars und haben für Ihre doch so „enorme Qualität“ Geld verdient. Wenn ich dann zeitgleich zu hören bekomme, was andere Vereine in der Landesliga an Geld zahlen, da fällt mir einfach nichts mehr ein und genau das wird unseren Sport, den wir doch eigentlich alle so lieben, kaputt machen. Aus diesem Grund hoffe ich sogar, dass es durch die fehlenden Einnahmen in vielen Vereinen zu einem Umdenken kommt und endlich wieder die eigentlichen Werte des Amateursports in den Mittelpunkt rücken werden. Sollte dies nicht der Fall sein, gibt es für mich sicher in der AH auch tolle neue Herausforderungen ;)

 

FVE: Abschließend die wichtigste Frage: Was vermisst du aktuell am meisten beim bzw. am FVE?

Simme: Das ergibt sich durch meine kleine Wutrede in der Antwort zuvor eigentlich schon von alleine. Mir fehlt das zwischenmenschliche, mir fehlen die sozialen Kontakte, das Zusammensitzen, die Mannschaftssitzungen, die Gespräche mit den Spielern und Verantwortlichen und dann natürlich auch der Fußball an sich, die Emotionen, der körperliche Ausgleich zur Arbeit, die Siege und die Niederlagen, die Sonntage, an denen man nach dem Spiel gemeinsam auf der Treppe vorm Clubhaus in der Sonne sitzt und einfach gemeinsam lacht und n Bier trinkt. Letztendlich fehlen einem jedoch einfach die Menschen in der ganzen FVE Familie am meisten.

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+++ Donnerstag, den 28.05.2020 +++

Nachgefragt bei Dennis Kunschner

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In unserer neuen Kategorie „nachgefragt bei…“ interviewen wir Spieler, Trainer, Fans oder Freunde des FVE und stellen ihnen einige Fragen. Die Interviews verlaufen selbstverständlich kontaktlos via Mail und sozialer Medien.

Dennis ist seit diesem Winter beim FVE. Er hat jahrelang für den SV Burbach gespielt und dort auch viele erfolgreiche Jahre gehabt. Trotz Überlegungen aufzuhören, konnten die Verantwortlichen des FVE ihn überreden, dass er weiterhin die Fußballschuhe schnürt und dies in Ettlingenweier. Im ersten Pflichtspiel für den FVE sprang gleich ein fulminanter 5:3 Sieg mit der Zweiten heraus. Die Corona-Pandemie machte ihm jedoch einen Strich durch die Rechnung, um weitere Spiele zu absolvieren.

 

FVE: Hallo Dennis, normalerweise verbringen wir die Wochenenden mit viel Fußball und sind vor allem auch häufig beim FVE auf dem Sportplatz. Wie verbringst du aktuell deine Wochenenden?

Dennis: Aktuell bin ich mit der Sanierung von einer Wohnung beschäftigt und somit kommt keine Langeweile an den Wochenenden auf.

 

FVE: Aktuell kann ja kein regelmäßiges Mannschaftstraining stattfinden. Wie hältst dich daher aktuell fit?

Dennis: Ich gehe regelmäßig joggen und ab und an nehme ich das Mountainbike und fahre eine Runde durch die Wälder. Hoffentlich dürfen wir bald wieder trainieren.

 

FVE: Du hast jahrelang beim SV Burbach gespielt und bist erst seit Januar beim FVE. Durch die Coronakrise waren leider nicht viele Spiele möglich. Welche Eindrücke hast du bisher trotzdem vom FVE?

Dennis: Um genau zu sein war es bisher ein Punktspiel, welches ziemlich erfolgreich für uns endete. Da ich schon vor dem Wechsel einen Großteil der Spieler kannte, wusste ich schon im Voraus, worauf ich mich einlasse. ;) Ich wurde super aufgenommen und habe bisher einen super Eindruck von der FVE-Familie, auch wenn ich noch nicht alle kennenlernen konnte.

 

FVE: In den letzten Wochen wurde viel gemutmaßt wie es mit der aktuellen Saison im Amateurfußball weitergeht bzw. weitergehen soll, viele Möglichkeiten stehen im Raum, jetzt wurde sogar eine Lösung ausgesprochen, die auf einem Verbandstag endgültig entschieden werden, aber was wäre für dich die logischste Option?

Dennis: Die Saison 2019/2020 sollte nicht fortgeführt werden. Die erstplatzierten sollten aufsteigen und keine Mannschaft absteigen. In den nächsten paar Wochen/Monaten, wird sich sicherlich noch einiges bzgl. „Corona“ ergeben und dies sollte man abwarten. Im Anschluss daran, hat man genug Zeit um sich auf die Saison 2020/2021 vorzubereiten.

 

FVE: Du gehst sehr gerne und oft Ski fahren, auch dort wurde die Urlaubssaison früher als sonst beendet. Wie bewertest du die aktuelle Urlaubssituation, wann wird normales Reisen, wie in unser Nachbarland Österreich, wieder möglich sein und glaubst du, dass es bis zur nächsten Skisaison wieder alles im Normalzustand ist?

Dennis: Ich denke, sobald die Grenzen wieder für Urlauber öffnen, werden die Menschen auch wieder reisen. Allerdings kann ich mir noch nicht vorstellen, dass es so sein wird wie vor „Corona“. Die Einschränkungen werden auch in den Nachbarländern noch bis Ende des Jahres anhalten. Deshalb denke ich auch das es beim Skifahren die ein oder andere Einschränkung geben wird, insbesondere beim Aprés Ski.

 

FVE: Abschließend die wichtigste Frage: Was vermisst du aktuell am meisten beim bzw. am FVE?

Dennis: Ich vermisse die Kameradschaft, die “dummen“ Kommentare und natürlich das Bier nach dem Training oder Spiel. 

 

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+++ Montag, den 25.05.2020 +++

Nachgefragt bei Jasmin Maier

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In unserer neuen Kategorie „nachgefragt bei…“ interviewen wir Spieler, Trainer, Fans oder Freunde des FVE und stellen ihnen einige Fragen. Die Interviews verlaufen selbstverständlich kontaktlos via Mail und sozialer Medien.

Jasmin ist seit Sommer 2015 beim FVE und ist seitdem fester Bestandteil der Damenmannschaft. Auch bei Bar-Diensten oder sonstigen Arbeitseinsätzen macht sie eine gute Figur und ist somit auch außerhalb des Platzes ein wichtiger Bestandteil der Damenmannschaft. Sofern die Damenmannschaft nicht zeitgleicht spielt unterstützt sie auch die anderen Mannschaften des FVE und ist somit sehr verbunden mit dem Verein.

 

FVE: Hallo Jasmin, normalerweise verbringen wir die Wochenenden mit viel Fußball und sind vor allem auch häufig beim FVE auf dem Sportplatz. Wie verbringst du aktuell deine Wochenenden?

Jasmin: Ich investiere aktuell viel Zeit in Dinge, die im „normalen Alltag“ liegenbleiben. Darüber hinaus versuche ich die verbleibende Zeit sinnvoll mit meiner Familie und meiner Weiterbildung zu verbringen.

 

FVE: Aktuell kann ja kein regelmäßiges Mannschaftstraining stattfinden. Wie hältst dich daher aktuell fit?

Jasmin: Aktuell bin ich 3-4x die Woche mit Workouts beschäftigt und versuche darüber hinaus joggen zu gehen und auf meine Ernährung zu achten. Das funktioniert mal mehr und mal weniger gut. Ich hoffe, dass wir bald auf den Platz zurückkehren können und dann mal ein wenig Abwechslung in den tristen „Homeworkout-Alltag“ kommt.

 

FVE: Der Damenfußball wird in Deutschland nicht so hoch angesehen wie der Männerfußball. In den Profiligen wird sich vor allem über den großen Gehaltsunterschied beschwert. In den unteren Ligen fließen keine großen Summen, worin unterscheidet sich, deiner Meinung nach, der Fußball jedoch trotzdem in der Damen- und Männerwelt?

Jasmin: Man muss da nicht lange um den heißen Brei herumreden. Die physischen Voraussetzungen sind ja grundlegend unterschiedlich. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass im Vergleich zum Männerfußball ein wenig Dynamik und Tempo fehlt. Die Gehaltsdiskussion besteht schon länger. Aber die gibt es nicht nur im sportlichen Bereich ;)

 

FVE: In den letzten Wochen wurde viel gemutmaßt wie es mit der aktuellen Saison im Amateurfußball weitergeht bzw. weitergehen soll, viele Möglichkeiten stehen im Raum, jetzt wurde sogar eine Lösung ausgesprochen, die auf einem Verbandstag endgültig entschieden werden, aber was wäre für dich die logischste Option?

Jasmin: Ich fühle mich nicht dazu befugt, eine Entscheidung zu treffen. Ein Abbruch wäre für uns, egal wie, besonders bitter, da wir dieses Jahr eine ernsthafte Chance auf die Meisterschaft gehabt hätten. Ich hoffe natürlich, dass die Saison weitergespielt wird, kann es mir aber unter den derzeitigen Umständen leider nicht vorstellen. Unter Umständen kann die Hinrunde der Saison 20/21 auch nicht stattfinden. Da wäre es dann eine Option, die Saison 19/20 als Vorrunde zu werten, um dann im Frühjahr mit der Rückrunde zu starten.

 

FVE: Welche sind denn, außerhalb des Fußballs, deine größten Hobbys bzw. Leidenschaften und inwiefern sind diese, aufgrund der Coronakrise, für dich auch nur eingeschränkt verfügbar?

Jasmin: Eigentlich ist Fußball ein fundamentaler Bestandteil meines Lebens. Da ist die aktuelle Freizeitgestaltung eher schwierig. Reisen ist leider auch ausgeschlossen. Ich versuche viel Sport zu machen und die restliche Zeit mit meiner Familie und Freunden zu verbringen.

 

FVE: Abschließend die wichtigste Frage: Was vermisst du aktuell am meisten beim bzw. am FVE?

Jasmin: Mir fehlt die gesamte FVE-Familie, die dummen Sprüche, die man immer wieder zu hören bekommt und natürlich die gemeinsamen Feste & sonnigen Spieltage. Der FVE ist einfach wie eine 2. Familie. Jeder der ein Teil davon ist, weiß wovon ich spreche.

 

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+++ Freitag, den 22.05.2020 +++

Nachgefragt bei Sebastian Kantz

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In unserer neuen Kategorie „nachgefragt bei…“ interviewen wir Spieler, Trainer, Fans oder Freunde des FVE und stellen ihnen einige Fragen. Die Interviews verlaufen selbstverständlich kontaktlos via Mail und sozialer Medien.

Sebastian „Sebbo“ Kantz ist seit 2016 beim FVE. Von Anfang an war er Leistungsträger in der ersten Mannschaft und ist inzwischen sogar Spielführer. Egal ob auf oder abseits des Platzes - auf Sebbo ist immer Verlass. Auch die Feste und Feiern lässt er sich nur selten entgehen und organisiert auch selbst den ein oder anderen Ausflug für den ganzen Verein.

 

FVE: Hallo Sebbo, normalerweise verbringen wir die Wochenenden mit viel Fußball und sind vor allem auch häufig beim FVE auf dem Sportplatz. Wie verbringst du aktuell deine Wochenenden?

Sebbo: Ich verbringe viel Zeit mit meiner Freundin. Am Haus und in unserem Garten gibt es auch immer was zu tun. Ansonsten versuche ich auch mit Freunden und Familie so gut es geht in Kontakt zu bleiben und im Rahmen der Möglichkeiten zu treffen. Allerdings merke ich schon, wie sehr mir der Fußball und vor allem das Miteinander und das Vereinsleben fehlen. FVE: Aktuell kann ja kein regelmäßiges Mannschaftstraining stattfinden. Wie hältst dich daher aktuell fit? Sebbo: Fahrrad fahren, Joggen, Stabis. Aber macht alles nicht so viel Spaß wie kicken.

 

FVE: Du hast dich vor etwas mehr als einem Jahr schwer am Knie verletzt. Wie fit bist du aktuell? Kommt dir die Corona-Pause entgegen um noch fitter zu sein und danach gleich voll einsteigen zu können?

Sebbo: Ja, das war meine bisher schlimmste Verletzung und mit zunehmendem Alter wird so eine Reha auch nicht einfacher! Ich denke ich war auf einem guten Weg wieder dahin zu kommen, wo ich vor der Verletzung war. Aktuell merke ich schon deutlich, dass da noch Luft nach oben ist und etwas fehlt. Das Spiel mit und gegen den Ball hat natürlich eine ganz andere Intensität, als das bisschen Joggen. Für den Heilungsverlauf von meinem Knie ist die längere Pause mit Sicherheit von Vorteil. Wobei es natürlich schon juckt, wenn man über 14 Monate kein Spiel mehr gemacht hat, die komplette Wintervorbereitung mitgezogen hat und dann ist alles für die Katz‘ gewesen.

 

FVE: In den letzten Wochen wurde viel gemutmaßt wie es mit der aktuellen Saison im Amateurfußball weitergeht bzw. weitergehen soll, viele Möglichkeiten stehen im Raum, jetzt wurde sogar eine Lösung ausgesprochen, die auf einem Verbandstag endgültig entschieden wird, aber was wäre für dich die logischste Option?

Sebbo: Ich habe mir da relativ wenig Gedanken gemacht und muss sagen, dass ich es so nehme wie es kommt. Alle Vorschläge haben ihr Für und Wider und es wird immer jemanden geben, dem es nicht passt. Ganz ehrlich, Fußball ist die schönste Nebensache der Welt! Ich bin schon froh, wenn der ganze Spuk vorbei ist und wir uns wieder ganz normal auf dem Platz treffen und gemeinsam trainieren können!

 

FVE: Du bist Kapitän der ersten Mannschaft beim FVE und bist inzwischen ein Spieler der schon auf eine Menge an Erfahrung zurückblicken kann, daher die Frage, wie du den weiteren Saisonverlauf der 1. Mannschaft einschätzen würdest, falls es nicht zu einer Absage der ganzen Spiele gekommen wäre? Was wäre diese Saison noch drin gewesen?

Sebbo: Ein bisschen viel Konjunktiv in der Fragestellung, finde ich :) Schwierig zu sagen. Ich glaube die Wintervorbereitung ist für uns nicht optimal gelaufen und wir waren nicht bei dem Niveau, was wir spielen können. Wir hatten ein paar Rückkehrer von Verletzungen/Auslandsaufenthalt und manche Spieler konnten beruflich/Studiums bedingt nicht so viel trainieren. Nichtsdestotrotz sind wir als Team gewachsen und wissen in den Spielen worauf es ankommt. Über Kampf und Einsatzbereitschaft kann man vieles, was vielleicht zu Beginn nicht funktioniert ausgleichen. Eine erfolgreiche Rückrunde mit der ein oder anderen Überraschung wäre drin gewesen.

 

FVE: Abschließend die wichtigste Frage: Was vermisst du aktuell am meisten beim bzw. am FVE?

Sebbo: Ganz banale Dinge wie Emotionen, Freude über 3 Punkte, Niederlagen, den Ball, Training, Ausgleich zum Job, den Fußball an sich und dann natürlich viele Kleinigkeiten, die es ebenso besonders machen und warum viele von uns gerne beim FVE zusammenkommen – das Familiäre, das Miteinander, Freundschaft, Normalität!

 

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+++ Sonntag, den 17.05.2020 +++

Nachgefragt bei Andreas Jösel

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In unserer neuen Kategorie „nachgefragt bei…“ interviewen wir Spieler, Trainer, Fans oder Freunde des FVE und stellen ihnen einige Fragen. Die Interviews verlaufen selbstverständlich kontaktlos via Mail und sozialer Medien.

Andreas „Mobbet“ Jösel ist seit 2009 beim FVE und konnte somit den Kreisligaaufstieg 2010, sowie auch den Landesligaaufstieg 2015 mitfeiern und miterleben. Lange Jahre als Stammkraft in der 1. Mannschaft unterwegs, ist er nun eine wichtige und erfahrene Stütze in der 2. Mannschaft des FVE. Inzwischen sogar als Vize-Kapitän auf dem Feld ist er auch neben dem Platz ein wichtiger Faktor - ist er doch bei allen Festivitäten gerne dabei.

 

FVE: Hallo Mobbet, normalerweise verbringen wir die Wochenenden mit viel Fußball und sind vor allem auch häufig beim FVE auf dem Sportplatz. Wie verbringst du aktuell deine Wochenenden?

Mobbet: Die Wochenenden sind aktuell deutlich ruhiger, was aber der Gesamtsituation geschuldet ist und nicht nur an dem fehlenden Fußball liegt. Wir sind oft bei unseren Familien zu Kaffee und Kuchen oder zum Abendessen. Ansonsten fahre ich viel Fahrrad und gehe ab und zu joggen um dem „körperlichen Verfall“ entgegen zu wirken. Die Morgenstunden nutze ich für mein Studium, um dort weiter zu kommen. Zusammengefasst wird es nicht langweilig, ohne den FVE fehlt aber einfach etwas!

 

FVE: Aktuell kann ja kein regelmäßiges Mannschaftstraining stattfinden. Wie hältst du dich daher aktuell fit?

Mobbet: Wie schon oben erwähnt habe ich die Freude am Fahrrad fahren entdeckt und bin da viel unterwegs.

 

FVE: Du spielst seit vielen Jahren beim FVE und bist inzwischen ein Spieler, der schon auf eine Menge an Erfahrung zurückblicken kann. Daher die Frage, wie du den weiteren Saisonverlauf der 2. Mannschaft einschätzen würdest, falls es nicht zu einer Absage der ganzen Spiele gekommen wäre? Was wäre diese Saison noch drin gewesen?

Mobbet: Das wäre von unterschiedlichen Faktoren abhängig gewesen. Hier muss man als erstes die zweite Mannschaft für sich betrachten. Wäre hier der gesamte Kader verfügbar und die Schlüsselspieler durchgehend fit und im Training, würde ich unserer Mannschaft einen Tabellenplatz 5-9 zutrauen. Da wir aber eine zweite Mannschaft sind und ein durchgehend kompletter, fitter zweite Mannschaft Kader im Amateurfußball fiktiv ist, bleiben wir bei der Realität und kommen so zum Faktor erste Mannschaft. Wie die Vergangenheit gezeigt hat benötigt die zweite Mannschaft mindestens 3 Spieler der ersten Mannschaft um „Fußball“ zu spielen. Wäre die Saison so verlaufen, dass die zweite Mannschaft jedes Wochenende dementsprechend auf die erste Mannschaft zurückgreifen kann würde ich unserer Mannschaft einen Tabellenplatz 3-6 zutrauen. In diesem Zuge möchte ich mich auch noch einmal bei der ersten Mannschaft bedanken. Die Spieler, die sonntags in der Zweiten auflaufen sind nicht frustriert oder beleidigt, weil sie jetzt A-Klasse anstatt Landesliga spielen. Sie sind motiviert, kämpfen 90 Minuten lang und reisen dadurch den ein oder andern Spieler der zweiten Mannschaft mit. Das ist klasse!

 

FVE: In den letzten Wochen wurde viel gemutmaßt wie es mit der aktuellen Saison im Amateurfußball weitergeht bzw. weitergehen soll, viele Möglichkeiten stehen im Raum, was wäre für dich die logischste Option?

Mobbet: Aus meiner Sicht soll die Saison, sobald wieder möglich, ganz normal weiterlaufen. Keine Nachholspiele und keine englischen Wochen. Am Ende der Runde gibt es dann keine Absteiger und keine Aufsteiger. Aber das sollen Leute entscheiden, die sich mehr Gedanken über Fußball machen.

 

FVE: Versetzen wir uns einmal in die Lage, dass der ganze Spuk der Coronakrise morgen ein Ende hat, wie würdest du den ersten Tag danach verbringen?

Mobbet: Ein Tag reicht leider nicht aus, um alles nachzuholen was aktuell auf der Strecke bleibt... Als erstes würde ich zu meinen Großeltern gehen und die mal wieder in den Arm nehmen, danach den Rest der Familie. Mittags würde ich dann in meinem Lieblingsrestaurant essen gehen und abends beim FVE ein kleines Spaßtraining mit Umtrunk absolvieren. Am besten mit allen Fans! Anschließend mit der Mannschaft nach Karlsruhe und da dann mit allen Freunden bis die Sonne aufgeht feiern.

 

FVE: Abschließend die wichtigste Frage: Was vermisst du aktuell am meisten beim bzw. am FVE?

Mobbet: Da gibt es vieles.. Ich will es kurzhalten: zum FVE zu gehen fühlt sich immer ein bisschen an wie nach Hause zu kommen und ich denke das sagt alles!

 

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+++ Freitag, den 15.05.2020 +++

PRESSEMITTEILUNG DES BADISCHEN FUSSBALLVERBANDES E.V. Nr. 37/2020 vom 12. Mai 2020

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Fußballverbände in Baden-Württemberg empfehlen Beendigung der Saison 2019/20 – außerordentlicher Verbandstag entscheidet

Karlsruhe. Die Baden-württembergischen Fußballverbände haben in Abstimmung untereinander sowie auf Grundlage der rechtlichen und behördlichen Rahmenbedingungen das weitere Vorgehen beschlossen: Demnach sprechen sich die Verbandsgremien einhellig für die Beendigung der Saison 2019/20 zum 30. Juni 2020 aus, so wie es die jeweiligen Spielordnungen vorsehen. Die finale Entscheidung zwischen diesem Modell oder der Alternative „Fortsetzung der Saison über den 30.06.2020 hinaus“ trifft ein außerordentlicher Verbandstag im Juni. Neben der Empfehlung des Verbandsvorstands soll auch eine offizielle Umfrage unter den bfv-Vereinen Grundlage für die Wahl durch die Delegierten sein.

Keine Möglichkeiten, die Meisterschaftsrunden regulär bis zum 30.06.2020 zu beenden

Die Verordnung der Landesregierung Baden-Württemberg über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 (Corona-Verordnung - CoronaVO) in der Fassung vom 9. Mai 2020 sieht weiterhin umfassende Beschränkungen vor, die die Austragung von Fußballspielen unmöglich machen. Nach dem Stufenplan für Baden-Württemberg konnten zwar Freiluft-Sportanlagen für Sportaktivitäten ohne Körperkontakt am 11. Mai 2020 wieder in Betrieb genommen werden, so dass ein Training unter Beachtung strenger Vorgaben in Kleingruppen und ohne Körperkontakt stattfinden kann. Weiterhin „nicht abschätzbar“ ist, wann Mannschaftssport – und demnach Fußballspiele im eigentlichen Sinne – wieder erlaubt sein werden. Die Gremien aller drei Fußball-Landesverbände sehen daher keine Möglichkeiten mehr, alle Meisterschaftsspiele regulär bis zum 30.06.2020 zu beenden.

Vor diesem Hintergrund ist darüber zu entscheiden, wie mit den anteilig absolvierten Meisterschaftsrunden umzugehen ist. Aus der bfv-Satzung und den Ordnungen ergeben sich Verpflichtungen gegenüber den am Spielbetrieb teilnehmenden Mitgliedsvereinen. Diese bestehen insbesondere darin, die Meisterschaften im ausgeschriebenen Spieljahr (01.07.-30.06.) auszutragen, sportliche Meister und Aufsteiger zu ermitteln sowie eine ordnungsgemäße Durchführung der Folgesaison (hier: 2020/21) zu gewährleisten. Auf Grund der COVID-19-Pandemie ist es dem bfv unmöglich oder unzumutbar, einzelne Verpflichtungen zu erfüllen, weswegen eine Abwägungsentscheidung auf Grundlage der aktuellen Situation zu treffen ist. Der bfv hat alle möglichen Szenarien auf Herz und Nieren geprüft, insbesondere auch auf deren rechtliche Vertretbarkeit.

Als die beiden einzigen, umsetzbaren Optionen bleiben demnach: Erstens die Beendigung der Saison regulär zum 30.06.2020 mit Wertung der bisher sportlich erzielten Entscheidungen. Oder zweitens die Fortführung der Saison über den 30.06.2020 hinaus mit frühestem Start am 01.09.2020.

Gelten soll die Entscheidung in allen Spielklassen der Herren und der Frauen von den Verbandsligen bis zu den Kreisstaffeln sowie bei der Jugend. Da es in den Jugendstaffeln weitere, besondere Konstellationen gibt, befasst sich der Jugendausschuss noch mit konkreten Regelungen. Die Verbände werden sich außerdem dafür einsetzen, dass auch die Gesellschafterversammlungen der Oberliga Baden-Württemberg (Herren, Frauen, Jugend) und der Regionalliga Südwest in diesem Sinne entscheiden.

Ausdrücklich von der aktuellen Entscheidung ausgenommen sind die Pokalwettbewerbe des Badischen Fußballverbandes. Insbesondere in den Wettbewerben, in denen Teilnehmer am DFB-Pokal ermittelt werden, kommen abweichenden Regelungen in Betracht. Beispielsweise die Austragung nach dem 30.06.2020, sofern es die behördliche Lage erlaubt.

Beendigung der Meisterschafts-Saison mit Wertung nach „Quotienten-Regelung“: direkte Aufsteiger, aber keine Absteiger

Bei der Option, das Spieljahr 2019/20 am 30.06.2020 zu beenden, werden keine Meisterschaftsspiele des laufenden Spieljahres mehr ausgetragen. Die direkten Aufsteiger sollen über den Quotienten aus erzielten Gewinnpunkten und ausgetragenen Spielen ermittelt werden. Berücksichtigt werden sollen auch Spiele, über deren Wertung bis 30. Juni 2020 sportgerichtlich rechtskräftig entschieden ist. Meister und direkter Aufsteiger ist die Mannschaft mit dem höchsten Quotienten. In Staffeln, in denen weitere Mannschaften direktes Aufstiegsrecht besitzen, wird auch diese Platzierung ermittelt und die Mannschaft steigt auf. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass die Aufsteiger anhand sportlicher Kriterien ermittelt werden können, und zwar rechtzeitig für die Teilnahme am Spielbetrieb der übergeordneten Liga im Spieljahr 2020/21. Die „Quotienten-Regelung“ hat gegenüber der Alternative, den Aufsteiger anhand der Vorrundentabelle zu ermitteln, den Vorteil, dass jedes ausgetragene Spiel tatsächlich berücksichtigt wird und dies der Absolvierung sämtlicher Meisterschaftsspiele am nächsten kommt.

Weitere Platzierungen, die zur Teilnahme an Relegations- oder Aufstiegsspielen berechtigten, sollen nicht ermittelt werden. Während die bfv-Spielordnung vorsieht, dass alle Meister von der Landesliga bis zu den Kreisligen C aufsteigen, bedeutet eine Platzierung, die zur Teilnahme an Relegations- oder Aufstiegsspielen berechtigt, nur eine Aufstiegschance. Ob aus dieser Aufstiegschance ein Aufstiegsrecht erwächst, kann sportlich nicht ermittelt werden. Zudem ist auch nicht ersichtlich, wie anhand anderer sportlicher Kriterien einem von mehreren Vereinen daraus resultierend ein Aufstiegsrecht zugesprochen werden könnte.

Absteiger sollen ebenfalls nicht ermittelt werden. Dies vor dem Hintergrund, dass ein Abstieg nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich in der Regel schwerer wiegt als ein Nichtaufstieg. Dies hat zur Folge, dass im darauffolgenden Spieljahr aufgrund der Aufstockung ein verschärfter Abstieg erfolgen muss, was aber vertretbar erscheint.

Fortsetzung der Saison 2019/20 über den 30.06.2020 hinaus

Alternativ besteht die Möglichkeit, die Spielzeit 2019/20 nach einer längeren Pause frühestens ab dem 1. September 2020 fortzusetzen. Dafür spricht, dass Meister, Aufsteiger sowie Absteiger im Rahmen einer vollständigen Spielrunde ermittelt werden. Dagegen spricht aber insbesondere das Risiko, Aufsteiger erst zu einem Zeitpunkt ermitteln zu können, zu dem übergeordnete Spielklassen bereits den Spielbetrieb des Spieljahres 2020/21 wieder begonnen haben. Zudem würde die Saison erst nach der Transferperiode vom 1. Juli bis 31. August 2020 fortgesetzt werden, so dass gravierende Veränderungen der Mannschaftskader und somit deutlich geänderte Wettbewerbsbedingungen zu erwarten sind. Auch im Zusammenhang mit Vertragsverhältnissen bestehen erhebliche rechtliche Bedenken. In der Jugend spielen darüber hinaus Faktoren wir der Jahrgangswechsel eine Rolle.

Gemeinsamer Weg in Baden-Württemberg: Vorschlag durch Verbände, Entscheidung durch Vereine

Nach Abwägung aller relevanten Aspekte ist das Modell „Weiterspielen“ aus Sicht der Verbandsgremien weniger interessengerecht. Daher sprechen sich die Gremien der drei Fußballverbände für die Beendigung der Saison 2019/20 zum 30.06.2020 aus. Bei allen Überlegungen hat eine zentrale Rolle gespielt, eine landesweit einheitliche Regelung zu finden, erklärt bfv- Präsident Ronny Zimmermann: „Wir haben von Anfang an in dem intensiven Dialog mit den Vereinen betont, dass wir uns ganz bewusst die Zeit für gründliche Abwägungen nehmen wollen. Daher haben wir die Entscheidungen der Politik abgewartet und uns insbesondere intensiv bemüht, diesen Weg in Baden-Württemberg gemeinsam zu gehen.“ Das einheitliche Vorgehen sei der guten, vertrauensvollen und konstruktiven Zusammenarbeit der drei Verbände zu verdanken. „Damit haben wir einen großen Schritt gemacht“, betont der bfv-Präsident, wohlwissend, dass dieser Weg nicht alle Vereine glücklich macht. „Die Lösung, die allen gefällt, gibt es nun mal leider nicht.“

Jetzt liegt der Ball sprichwörtlich bei den Vereinen. Um den Delegierten ein umfassendes Meinungsbild aller Mitgliedervereine mitzugeben, wird der bfv in den nächsten Tagen eine Umfrage starten. Diese wird über das E-Postfach stattfinden und soll die offizielle Meinung jedes Vereins wiederspiegeln. Die endgültige Entscheidung fällt dann beim außerordentlichen Verbandstag, dessen Termin aktuell noch in Abstimmung ist. Denn einerseits müssen Fristen beachtet werden zum anderen soll der Termin innerhalb Baden-Württembergs parallel stattfinden. Vorgesehen ist die Durchführung zwischen dem 6. und 27. Juni 2020. „Uns ist klar, dass die Vereine sich schnellst möglich eine verbindliche Entscheidung wünschen. Ein kleines Bisschen mehr Geduld müssen wir alle aber noch haben“, bittet Zimmermann.

Entscheidung über den Spielmodus 2020/21 erfolgt später

Offen bleiben muss zunächst noch, in welchem Spielmodus die Saison 2020/21 ausgetragen wird. Klar ist, dass sie frühestens am 01.09.2020 starten soll. Selbstverständlich verfolgen die Fußballverbände das Ziel, die Meisterschaftsrunden in der kommenden Saison im gewohnten Rahmen mit Hin- und Rückspielen unter Zuschauerbeteiligung auszutragen. Die weiteren Entwicklungen sind aktuell jedoch nicht abschätzbar.

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+++ Donnerstag, den 14.05.2020 +++

Nachgefragt bei Andreas Liebig

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In unserer neuen Kategorie „nachgefragt bei…“ interviewen wir Spieler, Trainer, Fans oder Freunde des FVE und stellen ihnen einige Fragen. Die Interviews verlaufen selbstverständlich kontaktlos via Mail und sozialer Medien.

Andy ist seit seiner Kindheit beim FVE und kennt eigentlich jeden im Verein, zwischenzeitlich war er sogar als 2. Vorstand aktiv und ist immer noch Verwaltungsmitglied. Ganz lange stand er in den Junioren- und Seniorenmannschaften im Tor und ist seit letzten Sommer Co-Trainer der 3. Mannschaft. Die jungen Spieler schauen natürlich zu ihm auf, wenn auch häufiger am Stammtisch im Clubhaus, bei einem gemütlichen „Schock- und Schnauzabend“ freitags nach dem Training.

 

FVE: Servus Andy, normalerweise verbringen wir die Wochenenden mit viel Fußball und sind vor allem auch häufig beim FVE auf dem Sportplatz. Wie verbringst du aktuell deine Wochenenden?

Andy: Meine Wochenenden? Mit nichts tun!! Ist momentan ohne jegliche Art von Sport echt anstrengend. Ich mache die Arbeiten welche sonst immer liegen geblieben sind und verbringe viel Zeit mit meiner Freundin, was das Positive an der Situation ist!

 

FVE: Aktuell kann ja kein regelmäßiges Mannschaftstraining stattfinden. Wie hältst dich daher aktuell fit?

Andy: Da ich ja eigentlich schon meine Karriere beendet habe und trotzdem in dieser Saison schon 4 Spiele bestritten habe halte ich mich ehrlich gesagt nicht wirklich fit und mache wenig Sport. Ein bisschen Fahrrad fahren (sonntags morgens zum Bäcker) natürlich mit Motor am Rad;-)

 

FVE: Aktuell finden fast auf der ganzen Welt keine Fußballspiele statt, als eingefleischter KSC-Fan, wie schwer fällt es dir sich aktuell gar nicht mit Fußball zu beschäftigen?

Andy: Es ist über die Dauer schon schwer gänzlich auf Fußball zu verzichten, aber in dieser aktuellen Situation ist auch nicht daran zu denken. Ich beschäftige mich natürlich trotzdem mit Fußball. Vor allem stellen sich natürlich die Fragen wie es weitergeht und auch wann. Insbesondere ist mein Augenmerk natürlich auch auf den KSC gerichtet in dieser schweren Zeit (Insolvenz, Abstieg usw.).

 

FVE: In den letzten Wochen wurde viel gemutmaßt wie es mit der aktuellen Saison im Amateurfußball weitergeht bzw. weitergehen soll. Viele Möglichkeiten stehen im Raum. Was wäre für dich die logischste Option?

Andy: Ist natürlich schwer zu sagen welche Option die logischste wäre, da seitens der Verbände und auch der Politik keine klaren Fahrpläne vorliegen wie und wann es weitergehen kann/wird. Wobei hier die Landes-/ Kreisverbände wenig machen können wie alle möglichen Szenarien aufzeigen und das muss ich sagen haben sie bisher sehr gut gemacht. Aber es hängt alles von der politischen Entscheidung ab. Persönlich gesehen gehe ich aktuell nicht davon von aus, dass vor September ein Fußballspiel in unseren Ligen stattfindet. Für mich wäre aus sportlicher Sicht ein Verzicht auf die Runde 20/21 und die Rückrunde 19/20 im kommenden Frühjahr zu Ende zu spielen. Das Gute an der Situation des FVE´s ist natürlich, dass wir mit allen 3 Herrenmannschaften und unserer Damenmannschaft uns in einer Situation befinden, in der egal bei welchem Szenario eigentlich keine Nachteile entstehen würden.

 

FVE: Versetzen wir uns einmal in die Lage, dass der ganze Spuk der Coronakrise morgen ein Ende hat. Wie würdest du den ersten Tag danach verbringen?

Andy: Ohjeeee!!!! Wir würden zuerst einmal ein Sondertraining mit der 3.Mannschaft machen - wenn nicht auf dem Platz dann in der Kabine und voraussichtlich am nächsten Tag Urlaub nehmen.

 

FVE: Abschließend die wichtigste Frage: Was vermisst du aktuell am meisten beim bzw. am FVE?

Andy: Schon ziemlich viel. Ich dachte nicht, dass so eine Zeit so schwierig ist ohne jeglichen Sport und große soziale Kontakte. Natürlich vermisse ich die Spiele, die 3. Mannschaft und auch alles drum herum - Clubhaus, Stammtisch, einfach alles!!!!

 

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+++ Dienstag, den 12.05.2020 +++

Nachgefragt bei Patrick Tohn

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In unserer neuen Kategorie „nachgefragt bei…“ interviewen wir Spieler, Trainer, Fans oder Freunde des FVE und stellen ihnen einige Fragen. Die Interviews verlaufen selbstverständlich kontaktlos via Mail und sozialer Medien.

Patrick ist seit Januar 2012 beim FVE und war viele Jahre Leistungsträger und Spielführer der ersten Mannschaft. Seit Sommer 2018 ist er nun Cheftrainer des FVE und außerdem ist er einer der wenigen „noch aktiven“ Spieler, die bereits in allen 3 Mannschaften des FVE zum Einsatz kamen.

 

FVE: Hallo Patrick, normalerweise verbringen wir die Wochenenden mit viel Fußball und sind vor allem auch häufig beim FVE auf dem Sportplatz. Wie verbringst du aktuell deine Wochenenden?

Patrick: Nicht viel anders als sonst nur eben deutlich eingeschränkter auf das eigene zu Hause. Einkäufe, sonstige Erledigungen, Haus/Garten in Schuss halten, Ruhe genießen und viel Zeit mit der Familie verbringen. Vor allem für letzteres ist nun einfach deutlich mehr Zeit, was ja sehr schön ist.

 

FVE: Auch wenn du seit fast 2 Jahren häufiger an der Seitenlinie als auf dem Platz agierst, fehlt dir sicherlich auch das wöchentliche Training. Wie hältst du dich auch ohne gemeinsames Training aktuell fit?

Patrick: Meine Hosengröße sagt mir, dass mir das in der Tat schon seit längerer Zeit fehlt :) Ich denke, ich mach das wie viele andere auch. Ab und an eine Runde im Feld/Wald laufen, plus die ein oder andere Stabi-Übung vom Mars. Aber man merkt halt auch und immer wieder, beides macht allein einfach keinen Spaß!

 

FVE: Als mehrfacher Familienvater ist die Zeit zu Hause sicher auch eine sehr spannende, wie sehr vermisst du trotzdem deine Trainerkollegen und Spieler, von denen ja auch viele zu deinem Freundeskreis gehören?

Patrick: Ja, die Zeit ist gerade mit dem Kleinen und nun zu viert sehr spannend :) Zum Glück sind alle gesund. Sehr vermisse ich sie, was sicher vielen so geht, was weniger mit dem Verhältnis Spieler oder Trainer zu tun hat oder mit dem Sportlichen. Ich denke man kann nur beim FVE sein, wenn man manche Dinge höher gewichtet als andere und dies sind die Dinge die auch mir nun einfach fehlen. Es müsste bei mir und bei vielen aus der Mannschaft die letzten Jahre auch gehörig was falsch gelaufen sein wenn das nicht so wäre.

 

FVE: In den letzten Wochen wurde viel gemutmaßt wie es mit der aktuellen Saison im Amateurfußball weitergeht bzw. weitergehen soll, viele Möglichkeiten stehen im Raum, was wäre für dich die logischste Option?

Patrick: Grundsätzlich hat hier der Amateurfußball und vor allem der Abschluss einer Saison meiner Meinung nach eine absolut untergeordnete/unwichtige Rolle. Ich denke das merkt auch jeder gerade selbst. Schön - und ich glaube auch wichtig - für das gesellschaftliche/soziale Leben wäre es, wenn man sich bald - zumindest in Gruppen - mal wieder auf dem Platz treffen könnte um auch nur eingeschränkt etwas zu trainieren. Aber wie man die Saison abschließt ist in meinen Augen nicht mehr wichtig und ehrlich gesagt auch motivationstechnisch schwer zu vermitteln. Wir haben von Ende Januar ab 6,7 Wochen Vorbereitung hinter uns, konnten dann kein Pflichtspiel bestreiten, hatten nun wieder fast 8 Wochen Pause und sollen dann wieder mit der Vorbereitung auf die Restrunde beginnen. Für mich ist das alles schwer vorstellbar. Persönlich gehe ich auch davon aus, dass die Saison bald abgebrochen wird und der Verband gerade etwas "Zeit gewinnt" um bewerten zu können wie lange oder dann im Spätjahr wiederkehrend die Situation andauert. Jede Woche die hier vergeht bringt ja neue Erkenntnisse oder Einschätzungen von den Experten. Um die Frage zu beantworten....Abbruch bzw. Annullierung ist für mich die logische Option und für fair würde ich es empfinden wenn die Teams auf Basis ihrer derzeitigen Punktzahl Pluspunkte in die neue Runde mitnehmen, so dass das bisherige Ergebnis der aktuellen Saison reflektiert ist. Wobei ich auch stark bezweifle, dass die neue Runde wie derzeit geplant starten wird.

 

FVE: Als Trainer steht für dich sicher auch die Planung für die kommende Saison auf deiner To-Do-Liste, wie schwer ist es Spielergespräche oder Trainersitzungen abzuhalten ohne sich persönlich treffen zu können? Merkst du hier große Unterschiede im Ablauf dieser Gespräche im Vergleich zu letzter Saison?

Patrick: Ja, Padde, Simon und ich haben uns recht schnell nach Bekanntwerden an die Planungen gemacht und sind nun auf der Zielgeraden. Es gibt noch einige Fragezeichen und offene Rückmeldungen, was weniger mit der Art/Medium des Gesprächs zu tun hat, sondern mit den derzeitigen Corona Fragezeichen oder sonstigen Gründen. Ich denke im digitalen Zeitalter ist ein Gespräch via Video weniger ein Problem und unsere heutige Generation ist so oder so an diese Art von Kommunikation gewöhnt. Warum also dann auch nicht ein Spielergespräch?! Es ist in meinen Augen nicht schwer, einfach anders. Die Herausforderungen für uns bzw. für einen Verein wie der FVE liegen woanders.

FVE: Abschließend die wichtigste Frage: Was vermisst du aktuell am meisten beim bzw. am FVE?

Patrick: Vieles...Ich stelle mir die ganze Zeit einen schönen, sonnigen Spieltag vor. Man steht/sitzt spontan nach Abpfiff vor der Treppe in der Sonne zusammen, quatsch, lacht zusammen und trinkt gemütlich Bier, die Kinder vom Mars und Nissl rennen über den Sportplatz, Bieli und Pitz haben zum ersten Mal ihre Kinder dabei, Norbert verteilt Süßigkeiten an alle anderen Kinder und der nächste Gönner bringt die nächste Kiste. Und so vergeht Stunde um Stunde und auf einmal ist der "Tatort" vorbei... Das sind für mich Momente die besonders fehlen und die ich jedes Jahr zur sonnigen Jahreszeit sehr geschätzt habe. Und bei dem Wetter im April hätte es sicher den ein oder anderen Spieltag gegeben.

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